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M. Robert l * ) sah in einer schwangeren Frau, eine bernia vaginalis von der Größe eines Kindskopfes, die Harnblase enthalten.

Duverney 1 ) zeigte im Jahr 1748 der Königlichen Academie der Wissenschaften zu Paris eine Harnblase, wel- che in der Vuplicatur der, nach außen vorgedrungenen, . .

vorderen Portion der Scheide sich befand.

Drey Beyspiele von berriiis vaginalibus theilte Hä­ttet Herrn Gunz 3 ) mit; einen von ihm selbst beobach­teten, den zweyten von l e Maire, den dritten von Gar­mann. Im G a r m a n n i fch e n Falle schnitt der Wund­arzt aus Unwissenheit den Bruch ein, worauf der Blind­darm nebst einem großen Theile des Diekdarmes vordrang, brandig wurde, und den Tod bewirkte.

Günz 4 5 ) sah einen Mutterscheidenbruch, rechts, in einer mehr als 70jährigen Frau, welcher wenigstens drey- sig Jahr alt, und nach einer.schweren Geburt entstanden war, sich aber doch glücklich zurück bringen ließ. ° n

Verdier °) in seinem treflichen, mit vieler Ge- lehrsamkeit geschriebenen Aernoire, -führt ebenfalls meh­rere der vorhin erwähnten Fälle an.

1) bep Verdier in den Mem. de lAcad, de Chir. Tome 2 . O.bs. 18 page 53 .

r) Ebendaselbst S. 28.

Z) de lierniis. T,ips. 1744 - ?- 83 .

4) Ebendaselbst. S. 84 . Hoin bey le Blanc in Lud­wigs Uebevsetzung S. 162. commentirt diesen, sowie die drey vorhergehenden Fälle.

5 ) lVlernoires de lAcademie de Chirurgie. Paris. ij 55 . Tome N. i.