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Einen Mutterscheidenbruch, von der Größe eines Hünereys, welcher von der linken Seite derselben her, ein wenig nach außen zu hervorragte, heilte G. Heuer, mann l ) glücklich durch ein Pessarinm.

H. Stubb s 2 ) fand in einer Kreisenden, die Scheide und das Becken mit einer Geschwulst gefüllt, which probably proceeded from the intestines push- ed down at the back part o5 the vagina also eine hernia vaginalis an ihrem hinteren Theile. Nach der gelungenen Zurückbringung entband er die Frau glücklich vermittelst der Zange.

Ant. de Haen 3 4 ) beschreibt die Krankengeschichte einer 35 jährigen Frau, wo eine doppelte Geschwulst aus der Scheide hing. Das Bauchfell bildete zwey Sacke, deren kleinerer, wie die Leichenöffnung zeigte, die Harn, blase, der größere Därme enthielt. Nemlich eine hernia intestinalis, incnmbens in prolapsam vaginam, nebst einem prolapsus vesicae inversae. Schade, daß eine Zeichnung fehlt, welche Alles deutlicher machen könnte!

Camper *) sah öfters Harnblasenbrüche bey einet inversio vaginae, und bemerkte, daß alsdann die Harnblase

außer.

-) Chirurgische Operationen. Kopenhagen. 1754. §. 28». eSite 6 i 3 .

*) bey Smelle. A Collection of Cases and Observa- tions. London. 1754. Ca*e YI. page 48. Bey Ho in Obs. 14.

3 ) Ratio medendi. Viennae 175 6 . Parte 1. Cap. VH. pag. 87. bey Hoin. Obs. IV.

4) Demonstrationes anat. path. §. 4. pag. 17.