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erste, welcher ein Beyspiel von einer hemia Intra uteri cervicem anführt.

Peyer * l ) fand in der Leiche einer Frau, welche lange an einem Muttervorfalle gelitten hatte, die Harn­blase in der umgewandten Scheide liegen.

^H-E^^enauer schildert schon Ruy sch 2 ) den Fall einer /'V Frau, wo bey einem Mutterscheide/ivorfalle

zugleich die Harnblase mit heruntergezogen war, welche 42 Steine enthielt, die glücklich ausgeschnitten wurden.

Christ. Vater 3 * ) beschreibt eine bemiame sinu pudoris propendentem.

Tolet *) schnitt in einer 68sä'hrigen Frau, aus der ^ . Harnblase, welche einem Muttervorfalle gefolgt war, fünf

I Steine so glücklich, daß die Heilung in acht Tagen erfolgte.

Garengeot 5 ) fand den rechten und oberen Theil Mutterscheide einen Bruchsack bilden.

/ H. Bassins fand eine beinia vaginalis, welche

h Jforn**- vfcoiL tzjtz Harnblase enthielt, nebst einem Muttervorfalle, so 17 ^*

groß als einen Kindskopf, ohne daß sie sonderliche Beschwer- de verursachte. Bey der Leichenöffnung sah er nur einen Theil der Harnblase in der Scheide, welche den Bruch­sack vorstellte, liegen.

ijßcaX 1) Eff hemeridum Nat.Curioss. 1682. Dec. II. an. I. Obs. 84.

'fSdiP- 2) Obss. anat. cliir. Amst. 1691, Obs. I. Tab. I. Die nälN-

liche Geschichte nur mit ein wenig veränderter Abbil­dung wiederholt er im Tliesanrus anal, octavus 1709. pag. 5 7 . Tab. III. Hg. 3 .

3 ) Diss. de gangraena. Vitebergae. 1607.

4) de la Lithotomie Paris. 1708. Chap. 2Z. p. 176. In den ältern Ausgaben dieses Werks findet sich dieser Fall nicht,

5 ) Mem. de lAcad. de Cliir. Tome I. pag. 7O7.

6) Obs. anat. chirurg. Hai. 1731. Dec. III. Obs. 2.