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ter dUm Bandagen, dergleichen ich eine Menge von aller­hand Formen besitze, die wenigste Unbequemlichkeit zu er-- regen, und den Bruch ganz gut zurückzuhalten. Es kommt nur darauf an, daß das Blech so geschlagen, oder das gebrannte Leder so geformt wird, daß es sich der Form des Bruches des Individuums gehörig anschmiegt, und daß die Pelotte so lange abgeändert wird, bis sie dem Pa­tienten die erforderlichen Dienste leistet. An den Gur­ten bringt man kleine Schnallen an, um dieser Bandage bequemer die gehörige Festigkeit oder Lüftung zu geben.

Der von Richtern beschriebene Mechanismus läßt sich bey derselben leicht anbringen, wodurch sie alle Vor- eheile des elastischen Bruchbandes erhält; welches er ganz allein, als ein sicheres und zuverläsiges Band, empfiehlt. Noch gleichmäßiger fand ich den Druck, wann ich statt ei­ner halbzirkelförmigen Stahlfeder, zwey solcher Stahlfe­dern , nämlich in dem rechten und linken Gurte, anbringen ließ. Mit diesem Bruchbande scheint mir das von Cho- part und Default empfohlene am meisten übereinzn- kommen.

§. 88 .

Selbst bey größeren , ächten und Mächten Nabelbrü­chen wüßte ich kein besseres und einfacheres Mittel, außer daß man bey unächten Brüchen die Pelotte etwas flacher, auch nicht rundlich, sondern länglich nach der Form des Bruches einrichtet. Denn überhaupt darf man wohl mit Richtern die Regel fest setzen, daß ein Bruchband nach der Verschiedenheit des Bruches verschieden seyn, und ver­schiedentlich wirken müße.

§. 69.

Auch muß ich die Bemerkung machen, daß ich mich