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näher auf den Grund gekommen zu feyn, und solche in einem Ziehen und Spannen der Nabelschnur/ besonders über ein, zwischen den Rest der Nabelschnur und den Bauch ge­legtes Küßchen oder Compreßchen, gesunden zu haben. Zuverläßig kann ich versichern, daß ich selbst sehr viele gesun­de, starke und ruhige Kinder gesehen habe, welche, ungeachtet man sie mit der Nabelbinde Monatelang versehen hatte, dennoch runde oder erhabene Nabel zeigten. Und umge­kehrt kann ich versichern, daß ich viele Kinder gesehen, denen man, freylich nach gehörig abgegangenem Nabelreste, gleich die Nabelschnur ablegen lies, und die dennoch vollkommen natürliche Nabel bekamen und behielten.

tz. 67.

Ich würde also rathen 1 ) auch das leiseste Ziehen, Spannen oder Zerren an dem Reste der Nabelschnur mit aller Sorgfalt zu vermeiden; da ich oben H. 35. nicht nur den Schaden davon gezeigt, sondern auch Starke und Kölern als Gewährsmänner angeführt habe; 2 ) bey ruhigen, gesunden Kindern gleich nach abgegangener Na. schnür keine Binde anzulegen. 3) Sollte das Kind aber unruhig seyn, viel schreyen, husten, und der Nabel ein verdächtiges Ansehen haben, unvorzüglich ein kleines Bausch- chen von Leinwand oder Küßchen von Charpie, oder ein, mit Leinwand überzogenes, halbkugelförmiges Knöpfchen auf die Nabelnarbe zu bringen, und solches durch keine, wie gewöhnlich, schmahle, sondern wenigstens drey Queer- finger breite, genau sich dem Bauche anschmiegende Binde zu befestigen; 5) endlich alle Ursachen zur Unruhe des Kindes sorgfältig aufzusuchen und entfernen zu lassen.

§. 68 .

Ich müßte mich sehr irren, wenn ich nicht, als Vater