schmutzung desselben verhütet, den ganzen Körper in wei­che zarte Windeln locker einhüllt, und -übrigens Alles ver- meidet, was ein Weinen oder Schreyen des Kindes veran­laßt. In Fällen, wo die Eingeweide ganz entblößt liegen, hat man gerathen, sie mit lauer Milch zu bähen, oder mit dem Netze eines frischgeschlachteten Thieres zu um­hüllen *). Das Beste scheint wohl der Rath von Ruy sch 1 2 3 ), sie mit einem weichen Pflaster zu bedecken. Ich würde dazu ein besonders reinlich, mild und frisch bereitetes Em« plastrum Lythargyrii oder commune, oder dasErnxl. Noricum, auf zarte Leinwand gestrichen, empfehlen.

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§. 63 . :

Ist der Bruch hingegen kleiner, enthält er nur Där­me, ist die Bauchhöhle weniger geschwunden, scheint.der Bruchsack stark genug, um eine sanfte Preßung zu ge, statten, ist die Mündung des Nabelringes, oder der soge­nannte Hals des Bruches, gegen den übrigen Bruch nicht gar zu klein; so versuche man vorsichtigst die Einbringung des Vorliegenden in die Bauchhöhle, und lege weiche, der Form des Bruches angemessene, graduirte Compressen auf, und darüber eine breite, auf alle Theile des Bruches, so viel möglich, gleichmäßig sanft drückende Nabelbinde. L e- vret räch, die breiteste Compresse zunächst auf den Leib zu legen, um den Nabelring nicht durch die umgekehrte Ordnung) wie mittelst eines Kegels, zu erweitern. Der .Verstand des Arztes muß in solchen Fällen den Verband

1) O e h m e Diss. de morbis infantum chirurgicis. @,38.

2 ) 0b«8. anat. cbirurg.

3) Tratte des Accouchemens, itl der SüMMlUNg fük

praktische Aerzte, i. Band. St. 4. S. 12Z.