nach den Umständen einrichten und abändern. Och m e rath, eine bleyerne Platte, oder eine halbe wächserne Ku­gel damit zu verbinden; welches mir doch für so zarre Theile zu hart dünket. Üebrigens sorge man auch hier, so viel es gehen will, für Entfernung von Allem, was das Kind unruhig oder weinen macht, reiche gute Nahrung, halte den Leib gehörig offen u. s. f.'

Es ist zum Erstaunen, wie weit, selbst in.solchen ver-. zweifelt scheinenden Fällen, die Kräfte der Natur reichen, falls man sie nicht durch unüberlegte Geschäftigkeit stöhrt. In einem der merkwürdigsten Fälle, dem nämlich, wel­chen Buchholz und Lobstein so treflich schildern, wo der angebohrne Nabelbruch drey volle Zoll im Durchmes. ser hielt, verschwand er dennoch in einem Monate so üoK* fonunen, (turnor disparuit. in integrum*), cutisque aperta in amplexus mutuossibi occurrit * * 3 4 ), daß sich die ganze Stelle verkleinerte und gänzlich ausfüllte, auch das Kind nur zufällig am Keichhusten starb.

Daß Trew's Vorschlag *), den Darmkanal zu durcbschneiden, den oberen Theil an die Bauchdecken zu heften, und einen künstlichen After zu bilden, wirklich auS« geführt worden wäre, ist mir nicht bekannt.

Von dern tödtlichen Erfolge des 'Ausschneidens solcher Nabelbrüche durch unwissende Wundärzte findet man war-.

O a. o. Ö. Seite 5g.

a) In der oft angesüdrren Monographie. §. VI. S- ro.

3) Edeiidaftll'ch Z. XVI. S. 3o.

4) Cüiimlöicium iitterarium Noricum. iy55.