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Mitteln, wo sich etwä am häufigsten oder gewöhnlichsten die Brüche erzeugen, habe ich ganz eigene genaue ana. komische Untersuchungen angestellt, und, wenn ich nicht sehr irre, völlig befriedigende Resultate erhalten, die ich hier kürzlich mittheilen, und durch beyliegende Zeichnungen deut­lich machen, auch durch das Zeugniß berühmter Schrift­steller bestätigen will.

Der Raum nämlich, der sich zwischen dem oben (§.5.) beschriebenen, oberen sehnigen Bogen des Nabelringes und der Vene der Nabelschnur befindet, besonders auf ihrer rechten Seite, scheint mir diejenige Stelle, wo sich am ge­wöhnlichsten Nabelbrüchs erzeugen. (Fig. 2. 3. 4. 6.)

Hier nämlich befindet sich das Bauchfell der wahren Haut so nahe, daß beide von einander nur durch lockeren Zellstoff und einige Fettklümpchen getrennt werden.

Eine sehr deutliche sinnliche Vorstellung von einer sol­chen Entstehung des Nabelbruchs erlangt man, sobald man an dieser Stelle, selbst ehe noch von ihr das Bauchfell völ- lrg abgelöst worden, eine knöpsige Sonde einbringt, und mit solcher ein wenig von innen nach außen druckt.

Falls also die im Bauche enthaltenen Eingeweide gegen den Nabeu-ing so heftig gedruckt oder gedrängt werden, daß ein Vortreten oder Vor derselben erfolgen kann; so werden sie am Nabelringe diese Stelle vorzüglich dazu ge­neigt finden. Der übrige Theil des Nabelringes dagegen ist theils durch die Nabelvene, the V durch die Arterien so ausgefüllr, daß dadurch ein Vordringen der Eingeweide gehindect wird.^ Am wenigsten zum Nachgeben geeignet scheint'der untere Rand des Nabelringes. S. §. 5.

Daß aber diese Darstellung keine bloße Vermuthung sey , daö bestatkigen zwey Fälle von Nabelbrüchen, die ich in