ne Starke l ), daß durch zu großes Anspannen der Na­belschnur sich Nabelbrüche bilden. Das Gleiche behauptet Köler 2 * 4 ).

Auch Moses Bertram schreibt ausdrücklich, daß die Unrechte Behandlung des Nabels, die Ursache vie­ler Nabelbrüche der Negerkinder sey.

So sagt auch B l u m e n b a ch : Daß Nabelbrüche unter den Negern sehr gemein sind, ist wohl ausgemacht, und vermuthlich der Vernachläßigung des Nabels bey den neugebohrnen Kindern zuzuschreiben. /~ p

Die Nabel von Negern und Negerinnen, die ich zu je 7 ^ ^ hen Gelegenheit hatte, waren rundlich hervorragend,^ wie ein kleiner Bruch, anzufühlen. Inzwischen giebt es doch auch bey ihnen vertiefte Nabel.

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§. 36 . r . r ^-

Eben so gefährlich scheint mir, aus gleichen Gründen, ' das, in manchen Landern aus einem Vorurtheite übliche, Melken oder Ausstreichen des Blutes aus dem Reste der Nabelschnur, besonders wenn dies rohe grobhandige Hebam- " '' men oder Wartfrauen verrichten. r?7->

§. 37. .

Um aber der oben geschilderten Entstehung der Nabel­brüche bey Kindern in den ersten Lebensmonaten, noch naher auf den Grund zu kommen, und die Stelle auszu-

1) Archiv, Dritter Band. S. 92.

2) Versuch über die Ursache der Brüche. S- '3 und 66.

5) Transactions of the College of Physicians of Pliila* delphia, Vol. I.

4) Medicinische Bibliothek, Band 2. S. 641. .

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