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lung des Nabels neugebohrner Kinder/ eine der häufig­sten Ursachen zu Nabelbrüchen abgeben.

Gewöhnlich umwickelt man den Rest der unterbun­denen Nabelschnur nicht nur mit einem Läppchen, sondern man bringt noch ein besonder Bäuschchen von sechs, bis acht­facher Leinwand, ein sogenanntes Compreßchen oder Pöl- sterchen auf einer Seite unter die Nabelschnur, oder zwi­schen den Bauch und die Nabelschnur, und bedeckt dann Alles mit der sogenannten Nabelbinde. Indem man aber den Rest der Nabelschnur auf solche Art seitwärts auf das Compreßchen bringt; so wird eben dadurch derHautcylinder (§. 3.) auf der entgegengesetzten Seite gewaltsam heraus­gezogen und gezerrt, folglich an dieser Stelle übermäßig ausgedehnt, geschwächt und zum Bruche geneigt gemacht. Man handelt, also dem Proceffe der Natur, welche diesen Hautcylinder zur Bildung des Nabelgrübchens gleichsam versenkt oder in die Haut Hineinpeschoben haben will, schnurstracks entgegen. Freylich ist diese krankhafte, zu Brüchen disponirende, durch solche mechanische Mishand- lung bewirkte, Veränderung der Nabelgegend anfangs nur den Augen des Sachverständigen bemerkbar. Wenigstens sah ich selbst ganze Familien, wo alle Kinder Nabelbrüche bekamen, welche von zu geschäftigen Hebammen und Wart­frauen auf die oben beschriebene Art behandelt wurden ; da, hingegen Hebammen und Kindbetterinnen, die meinem Rathe folgten, nur ein zartes Läppchen, der Reinlichkeit wegen, ohne Unterlegung von Compressen leicht um den Rest der Nabelschnur wickelten, und alles Ziehen und Zer­ren sorgfältigst vermeiden, das Vergnügen hatten, natür­lich, das ist schön gebildete, Nabel zu erhalten.;

Sehr richtig behauptet daher der verdienstvolle erfahr-