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staltete Leber, nebst dem, ebenfalls sehr missgebildeten, dünnen und dicken Darme. Da/ wo die Nabelarterien am Bruchsacke vorbey streichen, sind sie wert von einander entfernt/ und gleichsam mit Gewalt auseinander gerissen.
Fünfte Beobachtung.
In einem/ mir von Herrn 2*** mitgetheilten Präparate/ sähe ich ein weibliches, der Reife nahes Kind/ mit einem rundlichen/ wie gewöhnlich beschaffenen/ dünnen/ glatten / fast durchsichtigen Bruchfelle, welches über drey Zoll im Durchmeffer halt/ da die Mündung des Nabel» ringes nur wenig über einen Zoll im Durchmesser betragt. Von der linken Seite ist die Bauchdeckenhaut sehr her« vorgezogen/ so daß auch dieser Bruch sich eigentlich rechts befindet.
Er enthalt die Leber und den Magen/ nebst einem ansehnlichen Theile des'übrigen Darmkanales.
§. 5i.
Aus diesen Beobachtungen scheint sich zu ergeben/ erstens: daß es wahrhaft im allereigentlichsten Verstände angebohrne Nabelbrüche giebt/ die man ssüglicher Na» belschnurbrüche nennen könnte, weil man solche Brüche schon an Embryonen findet, die man selbst in völlig unversehrten Eychen erhalt l ), und an welchen man kaum die Theile der Gliedmassen zu unterscheiden vernrag. Da nun in dieser frühesten Lebensperiode der Embryo mit vielem Wasser umgeben ist, folglich schlechterdings kein Druck,
i) S. oben die erste Beobachtung, und die von Wris- berg und Hunter angeführten Abbildungen.