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die Reste der ehemaligen Nabelvene und Nabelarterien; so findet man sie nun so sehr vermindert oder geschwunden, daß man Mühe hat, von Nabel her den Rest der Vene gegen die Leber, und die Reste der Arterien gegen die Harn, blase hin rein und nett darzustellen.

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, §. 24.

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Ungeachtet schon bey reifen Kindern (§. 8), ja sogar einigermaßen schon bey Embryonen, die Lage des Na­bels nach den verschiedenen -Geschlechtern sich verschieden zeigt; so fällt doch dieser Unterschied erst in vollkommen ausgebildeten Körpern am .stärksten in die Augen. In die. sem Lebensalter ist die Entfernung der Nabelgrube von den Geschiechtötheilen merklich länger, als in dein Kindesalter. Der Theil der Haut, welcher sich gegen die Nabelgrube hinauf zieht, wölbt sich gleichsam mächtiger von unten als von oben her in die Nabelgrube, so daß die untere Lippe (um mich des Ausdrucks zu bedienen), der Nabelgrube dicker, wulstiger, kurz, -größer als die obere Lippe erscheint. Auch zeigt sich im völlig ausgebildeten weiblichen Körper, die Nabelgrube, in Rücksicht des Brustkastens (Thorax) vor­liegender, als im männlichen Körper.. Der Grund hiervon beruht in der bekannten Bemerkung l ), daß im weiblichen Körper der Unterleib oder Bauch, im männlichen der Brust­kasten mehr vorspringt. Diese beiden Umstände der Na­belgegend findet man vortreflich von den Alten in ihren schönsten Statuen beachtet und ausgedruckt. Man kann

Udeten Körper

r erticuli 8 peri- i e» lineam al«

1) J. F. Ackermann Diss. de discrimine sexuum praeter genitalia, Moguntiae 3788. Deutsch mit Att-

merkungen von I. Wenzel. Mainz 1788.