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im Erwachsen so dicht zusammen, und schließt sich so fest, daß man außer einer unbedeutenden Vertiefung, in welcher die fadigen Reste der ehemaligen Nabelschnur-Gefäße fest haften, kaum noch eine andere Spur des ehemaligen Rin­ges bemerkt. Nicht selten jedoch trifft man in beiden Ge­schlechtern diese Stelle schlaffer und zu Nabelbrüchen ge­neigt an '). Unter dem Nabel gegen die Schaambeine hin, scheint die Kreuzung der sehnigen Fasern fast noch häufiger, fester und straffer, als über demselben, und zeig^. nur einige kleine Zwischenräume, Schlippen oder Lücken zum Durchgänge der Blutgefäße und Nerven. Der seh­nige Striemen erscheint überhaupt unter dem Nabel schmäh- ler, platter, ebener, dicker und stärker, als über demsel­ben. Die verschiedene Breite in Gestalt dieses sehnigen Striemens an den verschiedenen Stellen, so wie ihren Zusammenhang mit^ den Bauchmuskeln hat B. S. Albi- nus, in seinen unübertroffenen Tabuli« musculorum hominis, musterhaft abgebildet, und in seiner Historia musculorum am richtigsten und vollständigsten beschrie, ben. Von dem untersten Theile desselben besitzen wir die herrliche Abbildung in natürlicher Größe von Astley Cooper The anatomy and surgical treat- ment of inguinal and congenital her- nia. London. 1804. Schade nur, daß die Dar­stellung nicht bis zum Nabelringe reicht.'

§. 23.

Untersucht man im vollkommen ausgebildeten Körper

0 Wrisberg, resp. R ud olp hi, de diverticulis peri- tonaei, inprimis quae per umbilicura et lineam al- bara contingunt. pag, <j.