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sich hievon gar leicht, durch Vergleichung der sogenannten Mediceischen Venus mit dem Apollo vom Belvedere, überzeugen.

§. 26.

Mit den Jahren der Mannbarkeit tritt noch der auf­fallende Unterschied zwischen beiden Geschlechtern ein, daß nämlich beym männlichen Geschlechts die Haare, die auf dem Schaamhügel hervorsproßsn, sich pyramidalifth bis ge­gen die Nabelgrube hinauf erstrecken; welches beym weibli, chen nie der Fall ist, dessen Schaamhaare weit unter der Nabelgegend zurück bleiben, und sich wenig über die hori­zontalen Schenkel der Schaambeine hinauf zu erstrecken pflegen.

§. 26. ",

Nach den Jahren der Mannbarkeit erreicht, mit vol­lendeter Ausbildung des Körpers, auch der Nabel seine vollkommene Größe, und im Falle sich Fett in den Bauch­decken anhäuft, auch seine grösite Tiefe. Mit dem Wech­sel von Fett- und Magerwerden, wechselt sodann auch die Tiefe der Nabelgrube.

Nach Prolik's Bemerkung ist der Nabel im Menschen schwächer, als in Thieren. (Göttingische gelehrte Anzeigen 1796, Seite 18.)

§. 27.

Hat sich der Nabel in der Jugend gehörig ausgebik- det; so erleidet er während der Schwangerschaft so wenig Veränderung, daß er nach der Niederkunft meistens auf seine porige Gestalt zurück kehrt. Wenigstens habe ich ihn,