decken vollends trennt, so daß im ganz natürlichen Falle,- nach endlich wirklich abgegangenem Nabelschnur, Reste, in der dadurch entstandenen kleinen ovalen Vertiefung, ein, kaum eine Linse großes, wundes oder schwärendes, un benarbtes Stellchen übrig bleibt, welches in wenigen Minuten auStrocknet, und mit einem Schörfchen oder Krüstchen bedeckt wird, um in ein Paar Tagen, nach der unter ihm erfolgten Benarbung, gleichfalls abzugehen.
Dieser, die Nabelschnur von den Bauchdecken trennende, Prozeß der Natur ist nun derjenige, welcher den eigentlich sogenannten Nabel bildet.
§- iS.
Die Dauer dieses Prozeßes i*Äv Absonderung der Nabelschnur und Bildung des Nabels, beträgt im natürlichen Falle drey bis se chs Tage.
Hierbey ist aber nun noch Folgendes zu bemerken:
a) Der trockne oder dürre gewordene Rest der Na- belschnur wird, als ein abgestorbener, nunmehr fremder Theil, so wie jeder andere dürre, am lebendigen menschlichen Körper entstandene, Schorf oder Kruste, (z. B. der Schorf der Pocken, und ganz besonders der Schorf der Schutzblattern; mit dessen Absonderung sowohl was die Zeit, als die Erscheinungen anbetrift, hier die größte Analo- logie Statt findet), von der Natur selbst abgesondert und abgestoßen.
b) scheinen bey dem Prozesse der Bildung des Nabels sowohl die Arterien, als die Saugadern der Nabelgegend, besonders thätig, durch Erregung einer Entzündung und Eiterung in dem le-