gleich nach der Geburt sterben, um die inwendige oder Bauchhöhlenfläche der Nabelgegend zu untersuchen; so fin­det man dieselbe mit dem ungetrennten, kein Loch haben­den, ja selbst nicht einmal eine Vertiefung zeigenden, Bauch­felle bedeckt, überzogen oder überspannt, weil sowohl die Nabelvene als die beiden Nabelarterien sammt der Harnbla­senschnur (llraclius) hinter und außerhalb dem Bauchfelle sich befinden. Hier zeigt sich schlechterdings keine Fort­setzung des Bauchfells zur Begleitung für die Nabel- Blutgefäße durch den Nabelring, wie ebenfalls schon Bonn (a. a. O. tz. LXIV.) unvergleichlich durch eigene Untersuchungen anzweikUtibna gegen D 0 uglaß lehrte: Separato peritonaeo a subjectis vasis evidenter vidi, vasa haec sola tela cellulosa in exitu per foramen lineae albae comitari.

§. 6 .

Zergliedert man sodann die Nabelgegend in fast rei­fen oder völlig reifen Kindern; so findet man sie im na­türlichsten Falle von folgender Beschaffenheit. Indem man das Bauchfell behutsam sowohl von der Nabelvene, als von den Nabelarterien mit dem Meffer ablöset, be­merkt man, daß es sich ziemlich leicht von dem sehnigen Striemen, (iinea alba), noch leichter von der vor ihm be­findlichen Nabelvene, und am leichtesten von dem Theile des sehnigen Nabelringes ablösen läßt, unter welchem, wie unter einem Bogen oder einer Brücke, diese Vene in den Unterleib tritt, weil ein lockerer, sogar mit etwas Fett durchzogener Zellstoff, die Furche zwischen dem sehnigen Nabelringe, der Nabelvene und dem, diese Theile überspan­nenden, Bauchfelle ausfüllt. (Fig. 2. 5 .) Etwas dichter