Yen Sinne die Vertiefung'/ das Grübchen, oder die Narbe versteht, welche sich erst nach abgegangener Nabel» schnür bildet.

§. 3 .

Betrachtet man genauer die Nabelgegend des .lindes vor und zur Zeit der Geburt in Rücksicht der Substanz der Masse, so bemerkt man einen sehr deutlich auffal­lenden Unterschied zwischen dem Ende der Bauchdecken, und dem Anfänge der Nabelschnur, oder eine Grenzlinie, welche ziemlich scharf und genau die Grenze bestimmt und bezeichnet, wo die Natur gleich nach der Geburt, die Na, belschnur von dem Unterleibe zu trennen beginnt. Ge­meiniglich bilden die Bauchdecken selbst eini 'e Linien lang die Nabelschnur, welche daher auch wie von einer beide oder einem Futterale,(guaedam, quasi vagina e spe- cies, cutis propago, unde principium um- bilici. B. S. AlbinusT ab. V. Uteri g'r a vidi, bey Buchholtz tubus fa stigiatus), von ihnen umfaßt erscheint. Ich bemerkte an mehreren eigens des­halb untersuchten, neugebohrnen, reifen Kindern, daß dieser futteral- oder scheidenartige Fortsatz der Bauch­deckenhaut an der rechten Seite (Fig. 1. a.) länger und» stärker sich zeigt, als au der linken, (b) Ja er hat hier manchmal ein fast aufgeworfenes wulstiges Ansehen (c), wenn der Übergang auf der linken Seite gleichsam ver­strichener aussieht. Auch ist gewöhnlich diese Grenzlinie nicht rund, sondern etwas wellenförmig. (Fig. 1. b. c. d.) Diese Scheide besteht aber nicht aus der bloßen Haut der Bauchdecken, sondern selbst ein Theil des sehmgen Strie­mens (linea alba) zieht sich rundlich, von innen nach