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chen man fast am frühsten wahrnimmt. „Venae umbi- licales multoante conspicuae suht, quam quippiarii corporis inchoamentura“, Überhaupt aber liegt die Nabelschnur im zarten Embryo in der Linie, welche man von einem Hüftbein-Kamme zum andern in Gedanken zieht.
Je mehr sich der Embryo (mit dem neunten Monate seiner Reife nähert, desto kleiner pflegt verhältnißmäßig die Nabelschnur gegen den Körper, insbesondere gegen die Bauchdecken, aus welchen sie hervorgeht, zu erscheinen; ungeachtet sie freylich zu der Zeit, absolut genommen, am dicksten oder größten erscheint. Oder mit andern Worten: Die Nabelschnur und der Nabel nimmt mit dem Alter und Wachsthum der Frucht nicht in gleichem Verhältniße an Größe zu, sondern die erstere scheint gleichsam durch ein allmähliges Zurückbleiben in der Zunahme sich schon zu ih- rem künftigen Schicksale/ des AbsterbenS nämlich, vorzubereiten. Denn sollte die Nabelschnur mit dem übrigen Körper, sich gleichmäßig vergrößern oder fortwachsen, so würde sie am Ende, zur Zeit der Geburt, (au moinent de la naissance) wenigstens die Dicke des Schenkels übertreffen müßen.
§. 2.
Ferner erscheint der Nabel vor, und selbst noch zur Zeit der Geburt, in Rücksicht seiner Form im Allgemeinen, als eine Fortsetzung des Unterleibes oder des Bauches, so daß maü gewißermaaßen sagen könnte: Das Kind hat vor und zur Zeit der Geburt noch keinen Nabel: oder sein Nabel besteht in einem kurzen Cylinder; inso- fern man nämlich, unter dem Worte Nabel im strenge-