kannt werden können. Beispiele solcher Netze hüben wir mehrere noch in den Aesten der Luftröhre unter einer Linie im Dur ömeffer vor ins.

9) Mitunter gibt ein solches, Netz auch Fadchen in die Haute der benachbarten Arterie, um auch diese mit einem feinen ^'e e zu umstricken.

10) Ungeachtet aber, die bekannte allgemeine Eigen, schast der Nervenfaden, sich gegen ihre peripherischen Enden hin ein wenig zu vergrößern, auch an diesen Nerven sich bestä­tigt, so ist sie der verhaltnißmaßigen Feinheit wegen dennoch nicht hinreichend, um ihre wahre Endigung mir dem Messer zu erreichen, und Jedermanns Augen darzulegen, wie man dieses an der Zunge, an den Lippen, an den Spitzen der Finger zu leisten vermag. Denn

n) endlich entziehen sich die Fadchen dieser Stamm- chen in den feineren Aesten der Luftröhre dem Auge, theils ihrer Feinheit wegen, theils weil sie sich durch keine auffal­lende Farbe von dem häutigen Wesen der Luftröhre unter­scheiden, ungeachtet sie noch ein wenig weiter gegen die En­digung der Luftröhrenästchen hin sich zu erstrecken scheinen, aber auch nur scheinen, denn mit Gewißheit möchten wir es nicht behaupten.

Da also die Bescheidenheit gebietet, das Gefundene nur mit Vorsicht und Mäßigung vorzmragen, und keine katego­rische Antwort sich zu erlauben, bis der Gegenstand erschöpft, und das Gefundene schneidend deutlich dargestellt ist, so läßt sich auch

12) die Frage, ob sich die Nerven vom Vagus allein in der Luftröhre endigen, oder auch in's Zellgewebe der Lun­gen laufen? zur Zeit nicht mit dem Messer, sondern nur nach Wahrscheinlichkeit beantworten.