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nen wir in einem Präparate, sowohl aus einem Manne von 20 Jahren, als aus einer Zvjahrigen Person darlegen.
Vergleicht man jene dritte Tafel von Walter, welche, wie wir sehen, mit unserm Präparate (Nro, 4.)'doch auch so genau übereinkommt, daß man sich fast nichts gleichenderes denken kann, mit Scarpa's glanzenden Tafeln, so erblickt man auf seiner Tabula tertia bei 44, 45, 46, 47., noch weit Mehr aber auf der Tabula quarta bei 1 , 1 , m, in, m, m» 1) gewaltige Schlängelungen der Lungennerven, von denen man doch weder im Präparate (4), oder in der Natur, noch aufWalter's Tafel, die mindeste Spur findet. 2Mahen wir nie die Nerven in solchen großen Entfernungen von den Aeften der Luftröhre sich in die Lungen begeben, als auf Scarpa's Tabula quarta abgebildet ist. Wir fanden sic beständig dicht den Aesten der Luftröhre folgen, wie unsere Präparate (Nro. 4 imb 8) Walter's Tafel, und selbst Scar- p a's Tabula quarta von vorn, und die Tabula quinta von hinten zeigen. 3) Daß wir den Stamm des Vagus bei weitem nie so dick fanden, haben wir schon vorhin angeführt.
Wir enthalten uns hierüber jeder fernem Bemerkung, um die Faden der sechs oder sieben Nervenstämmchen, welche der Lunge zugehören, da (Nro, 8.) wieder aufzuuehmen, wo wir sie verlassen haben.
Weil wir aber in diesem Felde keine Vorgänger fanden, wenigstens bis jetzt keine Beschreibung oder Zeichnung kenuen, wo diese Nervenstämmchen einzeln, so weit als man nur vermag, verfolgt worden waren, so werden wir uns auch bloss