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Wie die Waltersche Tafel die Nerven einer weiblichen linken Lunge vorstellt, so besteht unser Präparat (Nro 4.) gleichfalls aus einer weiblichen klinken Lunge, nur mit dem außerwesentlichen Unterschied, daß seine Lunge einer erwachsenen Person, unsere einem sechsjährigen Mädchen angehörte. Hiebei ist zugleich merkwürdig, daß ungeachtet des großen Unterschieds an Jahren, und der davon abhängigen absoluten Größe der Lunge, die Größe der Nerven sich nicht merklicher verschieden zeigt.
Wir können daher auch nicht umhin, folgende Schilderung der allgemeinen Vertheilung des N. Vagus au die Luftröhre in unserm Präparate mit der dritten Waltersche» Tafel gleichsam Schritt für Schritt zu vergleichen:
Der plattrundliche Stamm des linken N. Vagus (der von Walter mit 594. bezeichnet ist, im Präparate (Nro. 4.) in der halbirten Luftröhre liegt) welcher sich in einiger Entfernung längs der äußern Seite der Luftröhre gehalten, und seinen Ramus recurrens (bei Walter Z95. ) nebst den hier der deutlichen Uebersicht wegen kurz abgeschnittenen nervis oesophageis superioribus (4 01 bis 40g.) unter den Bo- gen der Aorta abgegeben hat, und sich mm nahe am linken Luftröhrcnaste befindet, erzeugt
einen beträchtlichen bald sich gabelförmig spaltenden Ast (ramus pusmonalis primus Hoch bis 4°90 hauptsächlich für die Pulmvnalarterie,
läuft darauf durch den Abgang dieser Aeste merklich geschwächt, uvd meist auch platter geworden, ohne, einen be-