Man betrachte aber nur die Feinheit selbst der Stämme der Nerven für die Luftröhre, in den über unser Lob erhabe­nen Walt er sehen Tabulis Nervorum thoracis etabdo« miuis, Berolini 178z, welche auch in diesem Stücke, wie wir gleich umständlich beweisen werden, bewunderungswür­dig genau sind: so wird man leicht bcurtheilen können, um wie vieles feiner die Verästelungen dieser Stämmchen seyn »müssen.

Man vergleiche diese Walt ersehe Abbildung der Lun­gennerven mit Scarpa's Abbildung, und man wird gleich­falls diese Feinheit in den eigenthümlichen Lungennerven be­merken. Z. B. Tabula tertia. 44. 45. 46. 47. Allein dem Kenner wird doch sogleich auffallen', daß der Stamm des N. Vagus, der auf Walters Tabula tertia seine ganz na­türliche Größe hat, hier doch wohl zu groß abgebildet seyn möchte. Auf Scarpa's Tabula quinta ist der N. Vagus bei Nro. 10. zwei Linien, bei Nro. <20. gar vier Pariser Linien breit. Wir wenigstens sahen ihn selbst in den Fallen, wo er am stärksten schien, kaum halb so breit.

Man betrachte nun sowohl den Stamm, als die Aeste deS N. Vagi in der Natur selbst in beigehendem Präparate, (Nro, 4.u.8.) und vergleiche damit Walters dritte Tafel, so wird man mit Vergnügen wahrnehmen, wie wechselseitig sowohl die genaue Richtigkeit der Walterschen Tafel durch unser Präparat, als gegenseitig die Richtigkeit unserer Be­schreibung dieses Präparats durch die Waltersche Abbildung auf eine sehr auffallende Weise bewiesen wird.