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„ aus dem Zellgewebe der Lungen und an der äußern Fläche „der Lungen ihren Ursprung?"
Da der Anfang dieser Frage in genauester Verbindung mit einem Theile der vorhergehenden dritten Frage steht, so dürfte auch die Beantwortung gegenwärtiger Frage durch die Beantwortung jenes Theils der vorhergehenden Frage vorläufig schon eingeleitet und begründet scheinen.
Wir sahen nehmlich, daß „ die letzten Aestchen der Pul- „monal- Arterie fammtlich fast cylmdrisch, gleich dick, dicht „nebeneinander liegend und durch dicht aufeinander folgende „Seitenäste zusammenmüudend erscheinen und ein äußerst „dicht geflochtenes Netz bilden." Wir sahen ferner „dieses „Arterieunetz in unzertrenntem Zusammenhänge in ein Venen- „netz übergehen, so daß.man keine Gränze zwischen den En- „digungen der Arterien und den Anfängen der Venen 'in „diesem Netze wahrnrmmr, sondern nur der Verstand sich „eine Gränze zu denken berechtigt hält."
War diese Schilderung richtig, woran rckr nicht zweifeln, weil sie durch beiliegende Präparate überflüssig bewiesen wurde, so war auch zugleich eben dadurch das Entstehen der Pulmonal-.Venen, gezeigt und bewiesen.
Wir verweilen daher auch nicht länger bei diesem Punkte der vierten Frage, und das zwar um so weniger, als die Bejahung des Ursprunges oder Entstehens der Venen aus den Arterien im Allgemeinen, schon auö dem Sinne der Frage deutlich hervorzugehen scheint.
Wir wenden uns vielmehr gleich zu dem feiner» Punkte,,