95

so

* ! 'f ^ftuoniit, ?: ^ w MtM %kta zu tz üdttt, trilitt: tata/y flta'tfij faß mfpm llch d« ductuj li ÄML

«fSrujtftflfdt, ititxt, fcttberr Fläche der Im sch w chrw k NeHen, m

tax) ike iito t mit drW du« Heil ts xrskchche tz lezevheit zchil, OvischeaM r FeiiW llus ^ tatet'«-

Die Quellen dieser auf der äußern Fläche der Lungen abgesonderten Feuchtigkeit sind unläugbar die feinen Blutge­fäße, besonders die Arterien, welche man bei weitem in den meisten Leichnamen, in und unter der vom Brustfell stam­menden äußern Haut der Lungen ein feinfadiges, ziemlich großem Maschen habendes Netz bilden sieht.

9

Am ansehnlichsten und daher am deutlichsten zeigt sich dieses gemeiniglich mit Blut gefüllte Netz in dem lockern Zellstoffe, welcher die Lappen einer Lunge Zusammenhalt, oder von einem Lappen zum andern übergeht. Wir haben mit eigener Sorgfalt dem Ursprünge der Arterien in die En­digung der Vsuen dieses Netzes nachgespürt und bald gefun­den, daß die Arterien aus den Pulmonalarrerien entsprin­gen, die Venen sich in die Pulmonal-Venen endigen. ES kann also mit Gewißheit angenommen werden, daß die Pul­monalarterien die Feuchtigkeit auf der äußern Fläche der Lungen absondern, da ohnehin alle Absonderungen, bis auf die der Galle, durch die Arterien geschehen, lontes leg secre- tions, 1a seule bile exceptee sont produites par les arteres lehrt auch Walter in den IVIernoires ds lAca- demie des Sciences de Berlin, »787, §* 45»

Auf grausame Vivisectionen von Thieren, bei denen wir mehrmals Zeugen waren, und welche ebenfalls lehrten, daß auf der äußern Flüche der Lungen ununterbrochen im Leben eine Flüssigkeit abgesondert wird, wollen wir unS eben so wenig berufen, als auf die tägliche Erfahrung in Schlacht­häusern, wo man, besonders an kühlen Tagen, nach der