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Wege in die Venen eine Flüssigkeit aushaucht, welche bei der AuSathmnng durch die Luftröhre ausftrömt, könnte man noch die Betrachtung hinzufügeu, daß auch die Beschaffenheit der Pulmvnalanerie im ungebohrnen Kinde, welche so wunder­bar von der Beschaffenheit des außer dem Schooße der Mut­ter fortlebenden Menschen abweicht, damit harmonire. Da nehmlich die Pulmonalarterie des Kindes im Mutterleibe durch die Luftröhre keine Flüssigkeit ausströmen zu lassen braucht, so werde auch (außer andern Zwecken, welche die Natur zu gleicher Zeit, durch diese Einrichtung erreicht), mit deshalb das Blut, der kaum aus dem Herzen entsprun­genen Pulmonalarterie von den Lungen durch den ductus arteriosus größtemheils entfernt, und in die Aorta hinüber abgeleitet.

Daß ferner nicht bloß der Theil der Brustfellsäcke, welcher die Wände des Brustkastens bekleidet, sondern auch der Theil, welcher die ganze äußere Fläche der Lun­gen überzieht, den feuchten Dunst, der sich in ihr.cn be­findet, aushaucht, sieht man selbst an Menschen, wenn eine Verletzung des Brustkastens (Thonix ) ihre übri­gens gesunde, in der Verletzung nicht mit begriffene Lunge entblößt, z. B. wenn eine Kugel einen Theil der Rippen wegschmettert u. s. f. Welcher praktische Arzt hat unter solchen Umständen nicht Gelegenheit gehabt, die ununterbrochene, nach einem sanften Abwischen immer wieder frisch erfolgende Absonderung einer Feuchtigkeit auf der äußern Fläche der Lungen augenscheinlich zu bemerken?