Mt nntTerpsntmöh! verdünnten gewöhnlich gefärbten DachZ- masse diese Aushauchung einer Flüssigkeit in das Zellgewebe der Lungen, welche bei der Ausathmung durch die Luftröhre ausftrömr, sehr artig und überzeugend nachabmcri. Denn so lange bei dem Einspritzen in die Pulmonalarrerie kein Aest- chen derselben zerreißt, sieht man auch nur den feinem Theil des farbigen LeimwafferS oder der farbigen Wachsmasse in die Luftröhre farbeloS übergehen, während daß die übrige, durch diesen Abgang deS feinem Thesis tiefer gefärbte Einspritzungsmasse in die Venen der Lungen übergeht.
Man kann unter günstigen Umständen z. B. bei gesunden Lungen, mit guten Instrumenten, mit gehörig bereiteter Einspritzungsmasse, und mit geschickten Gehülsen, mehrere Minuten lang diese artigen Versuche eines künstlichen Kreislaufes des Blutes durch die Lungen, fottsitzcn und modisici- ren, entweder beschleunigen oder verlangsamen, oder zum Still- j
stand bringen, und dabei die Lungen-Venen bald schließen, bald wieder öffnen. I. B. treibt man die Einspritzungs- maffe mir« vermehrter Kraft in die Pulmonalarterie, so strömt auch sowohl ihr ungefärbter Abgang reichlicher aus der Luftröhre, als ihr gefärbter Rest,reichlicher aus den Venen.
Pei solchen schönen Versuchen eines künstlichen Kreislaufes, welche sich äußerst leicht, höchst präcis, und auf's allerreinlichste, fast spielend anstellen lassen, beobachtet man ferner, daß auch zu gleicher Zeit auf der äußern Oberfläche der Lungen eine ungefärbte Flüssigkeit, und zwar nach jedes-