weßhalb das schöne Gefäßnetz, woraus das Zellgewebe der Lungen eigentlich besteht, in den menschlichen Lungen sich nicht so leicht als in den Schildkröten-Lungen dem Auge of­fenbart, und weshalb der arteriöse Theil desselben von dem venösen sich schwerer unterscheiden läßt. Demvhngeachtet gelingt es einer unverdrossenen Nachforschung auch hier, al­les hinreichend deutlich zu entdecken.

Man betrachte nur die aus einem Menschen genomme­nen Präparate (12. 14. 15. 17. u. 18.) mit einem Ver­größerungsglase, und man wird über die auffallende Aehn- lichkeit des Lungen-Zellgewebes im Menschen mit dem der Schildkröte erstaunen.

Man betrachte ferner in dem gleichfalls aus einem Menschen genommenen Präparate (Nro. 12.) das Stellchen, worauf die Spitze des cingeschliffenen Pfeilchens deutet, so wird man das zum Theil aus Arterien, zum Theil aus Ve­nen gebildete Gefäßnetz, woraus dieses Zellgewebe wesent­lich besteht, sehr deutlich wahrnehmen.

Das uehmliche zeigen auch die Präparate (Nro. 14. 15. 17. 18. und 16.) auS einem Kalbe.

Ganz das nehmliche zeigen auch die ächten Lieberkühn- fchen Präparate, welche wir vor uns haben, aber nicht mit­schicken, weil sich solche auch zu Berlin, so swie/zu Braun­schweig, Cassel, Mainz, St. Petersburg u.s.w. befinden.

Durch vorausgeschickte Betrachtung also injicirter Schild­kröten-Lungen und Vergleichung derselben mit injicirten menschlichen, wäre die Art, wie die>,Pulmottalarterie durch