Orangefädchen bezeichnet, wo sich das Gleiche eben so deutlich zeigt. Offenbar also verdanken auch diese acht Stel­len der Luftröhre ihre Versorgung oder Ernährung nicht den Bronchialarterien aus der Aotta, sondern diesen Brom chialarterien aus der Pulmonalarterie.

Nichten wir nun einen allgemeinen Ueberblick ans sämmt- liche vier, au- der Aorta oder ihren Aestcn entspringende Bronchialarterien, so finden wir sie im Verhältnisse zu dem ansehnlichen Umfang der Lungen und'zu der Pulmonalarterie ganz unverhaltnißmaßig klein und unansehnlich; denn ungeach­tet diese Bronchialarterien in dem Präparate (Nro. 3 und 4.) zum Zerplatzen strotzend angefüllt sind, und ungeachtet sie mir einem dichten, sehr schönen, aber frellich feinfadigen Netze nicht nur die Aeste und Zweige der Luftröhre, sondern auch im Anfänge aus ihren Hauptstämmchen die Häute der Lungenarterie und der Lungenvenen, die Bronchialdrüsen, den Schlund u. s. f. in der Substanz der Lungen auch die Ner­ven (Nro. Z.) der Luftröhre mit ihren Zweigen versorgen, so würden sie doch die Luftröhre in der Substanz der Lunge schwerlich mit Blut hinreichend versorgen oder ernähren kön­nen, wenn sie nicht durch jene aus der Lungenarterie entsprin­genden Zweige mächtig unterstützt würden. Denn das Abge­ben dieser anastomosirendcn Aeste scheint für die Pulmonal­arterie, (S. besonders das Präparat Nro 8.) als ein, in Vergleichung mit den Bronchialarterien ganz ungeheuer gro­ßes Gefäß, wahrlich nur eine wenig bedeutende, ihr keinen beträchtlichen Abbruch thuende Kleinigkeit.