«exto S. 254. fügt er noch bekräftigend hinzu: „ qua* *na. atomoses nianifsstas vidi.”
S. Th. Soemmerring in seiner Gefäßlehre, Frankfurt 1822. gedenkt dieser merkwürdigen Anastomofen in der kurzen Beschreibung der Lungenarterie §. 220 nicht. Dagegen bestätigt sie durch eigene Beobachtungen Reißeisen am angeführten Orte S. 16.
Diese Anastvmosen befinden sich auch in unfern Präparaten (Nro. 3.4. 6. 24. LZ. 26.) sowohl in den frischen als in den trockenen, wie wir gleich zeigen werden, auf's deutlichste auspräparirt, und in den Präparaten 3. 4, 6. in Weingeist durch ein schwarz seidenes um den anastomosiren- den Ast geschlungenes Fadchen angedeutet.
Allein untersucht man genauer diese Anastomofen, so findet man außer der Größe zwei sehr merkliche Verschiedenheiten. -
Einige Anastomofen nämlich find so beschaffen, daß man nicht gleich auf den ersten Blick behaupten möchte, sie stammten aus den Pulmonalarterien, sondern scheinen als Mittelkanale von der einen Seite aus der Pulmonalarterke, von der andern Seile aus der Bronchialarterie zu entspringen. Von dieser ersten Art ist in dem Präparate im Weingeiste (Nro. 6.) die starke Auastomosis, welche ein schwarzes Lförmiges seidenes Fädchen umschlingt, und die feinere AnastomosiS in dem trockenen Präparate (Nro. 24.), wo ein subtiles Papierstreifchen, von außen her, auf das kleine Aestchen der Bronchialarterie deutet, welches über einen Ast