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ches in das sie umschließen- ren Aestchen unter einer zehn- de Zellgewebe?" tel Linie im Durchmesser die

Knorpelstückchen abgeben, en­digt sie sich als Zellgewebe, v »der mit andern Worten: ihre

häutigen Röhrchen gehen mählig in Luftzellchen über»

Zweite Frage.

Gehören die Bronchialgefäße ganz allein der knorpe- lichten Luftröhre, oder auch zugleich den Zellgeweben der Lunge? das heißt: ernähren die Bronchialgefäße allein die Luftröhre, oder auch zugleich düs Zellgewebe?"

Wäre nicht die künstliche Ansüllung jeder Art von Ge­fäßen in unfern Tagen so weit gediehen, daß man mit größter Leichtigkeit den Kreislauf des Bluts nachahmt, und mit der in die Arterien gespritzten Flüssigkeit auch die Venen ausiS^ vollkommenste anfüllt, so würden wir verzweifeln, dieser Frage irgend ein erträgliches Genüge zu leisten. Allein da die Einspritzungen der Gefäße, besonder- in gesunden Lun­gen, jederzeit so bequem von statte» gehen, daß sie unS feit mehreren Jahrzchenden kaum jemal- ganz mißlangen, so ist es auch bei nur mittelmäßiger Geschicklichkeit und Aufmeck- samkeit im Präpariren gut injicirter Lungen nicht schwer, diese Frage auf'S vollkommenste und mit einer solchen entscheiden-'