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gen nur aus häutigem, nicht aus knorpelichtem Wesen besieht. Aber auch im Innern der Lungen zeigt sich durchaus die völlig gleiche Beschaffenheit an allen Stellen, wo die Luftröhre sich in die Luftzellchen endigt oder umwandelt.
Untersucht man ferner selbst unter den besten und stärksten Vergrößerungsgläsern, theils ganz frische, theils durch lange Einwässerung fast aufgelös'te Stückchen der Lunge, so unterscheidet man deutlich genug die homogene, bläulichweiße, opalartige, halbdurchsichtige, einer festen Gallerte gleichende, kurz die unfaserige Substanz der Knorpelstückchen, von der kreideweißen faserigen zellstoffartigen Substanz. Von einer knorpelichten Substanz si'ndet man nirgends in der Tiefe einer halben Linie unter der Oberfläche der Lunge die mindeste Spur, sondern alles ist gleichmäßig beschaffener Zellstoff, oder häutig.
Auch die vergleichende Zergliederuugskunde liefert uns theils übereinstimmende, theils neue Argumente für die zellstoffartige, oder bloß häutige Beschaffenheit der Luftröhren-Endungen. Ohngeachiet wir uns gern bescheiden, keine Beschaffenheit eines Organes bei Thieren auch für den menschlichen Bau geltend zu machen, so ist doch wahrlich nicht zu läuguen, daß gerade die allerwichtigstcn Entdeckungen in der Zergliederungskunde in den ältesten und neuesten Zeiten ihren Ursprung der Untersuchung von Thieren verdanken, und daß die vergleichende Anatomie die feinsten Kenntnisse der Struktur des menschlichen Körpers am sichersten einleitcte. Zu geschweigen also unserer Untersuchun-