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Viertens: daß die Luftröhre in der kleinsten Zercheilung nicht nvch immer knorpelichtes We« bleibt, und sich nicht als solches in das sie f fawii9uif<rf umsch.ließende Zellgewebe endigt, beweisen: außer beiden angeführten Untersuchungs-Methoden von außen und von innen her, noch ferner, das Befühlen, das Aufbla- M$($&(,{; sen, das Einschneiden, die Einspritzung, die Einwässerung,

' bßg Mirroscvp, die vergleichende Zergsiederungskunde, die

^ fwtHm Ueberlegung, und das Zeuguiß der besten Schriftsteller.

Das genaueste Befühlen oder Betasten nämlich tr ^einer gesunden, frischen Lunge, sowohl mit dem Finger in ih- llstöhke m rer ggn^n äußern Ob erstäche, als das Reiben oder Quet­schen eines dünnen, von der Obersiäche übgeschnittenen Scheib- Wkse» stiickch chens zwischen den Fingern verräth.nichts knorpelichtes, härt-

bttßtn liches, elastisches, sondern durchaus etwas zähes, häutiges,

icht i, membranenartiges. Wie viel härtlicher sind dagegen schon

ichtizeEiMH durchaus die Leber, die Nieren, ohne daß man sie je kuorpe-

n dtt bifaÄ licht nannte. Doch würden diese Versuche und Prüfungen

rlls m W wenig entscheiden, wenn nicht alles Vorhergehende und Nach-

folgende mit ihnen harmonirte.

m mH i Beobachtet man die Lungen wahrend des Au fb la sen s,

z« bilde» D so erfolgt solches durchaus auf ihrer ganzen Oberstäche gerade

steifung itjle so, wie man es bei andern Hauten z. B. der Harnblase, der

inerefo« Gallenblase u. s. f. zu sehen gewohnt ist. Vollkommen wie

rn. diese häutigen Säcke läßt sich eine Lunge zu einem voluminö-

Mc«P fern Körper willig und gleichmäßig ausdehnen, geht bei'm

Nachlassen des Aufblasens auch wieder ohne Runzeln zusam-