Lunge hin Zunehmende Feinheit und Dünne der Häute, aus I denen das Rohr der Luftröhre besteht, endlich dM gänzliche ' Fehlen der Knorpelstückchen, und die nun nur noch übrige > Zartheit des HautchenS, aus welchem die feinem Reiser und j die feinste Endigung der in's zellige Wesen übergehenden Luft« j röhre bestehen.

Folglich zeigt diese zufällig entdeckte neue Methode, von innen her die Luftröhre zu untersuchen, auf eine eben so leichte, als untrügliche und überzeugende Art, sowohl einem scharfen unbewaffneten, als einem, mit einem Vergrößerungs­glase versehenen schwachem Auge, ganz klar und deutlich, Wie und Wo sich die knorpelichte Lufröhre en­digt.

Drittens: daß sich dies knorpelige Wesen stückweise in der Luftröhre, wie zwischen die Häute derselben gelegt, gleichsam eingeschoben, oder eingewebt befindet, lehrt die Einwässerung. Denn durch fortgesetzte vorsichtige Einwässe­rung lassen sich endlich die Knorpelstückchen der Luftröhre, wenigstens an den größern Aestchen, wie aus einer Scheide oder einem Futterale herausziehen, ohne daß eine Lücke oder Unterbrechung im Rohre erfolgt. Sie dienen nämlich, nicht sowohl die Luftröhre als Rohr oder Röhre zu bilden, sondern i um diese Röhre durch eine mäßige Aussteifung beständig offen zu erhalten, ohne doch weder eine fernere Erweiterung, noch eine mäßige Verengerung zu hindern. Daher zeigen sich diese Knorpelstückchen besonders an der Stelle eines Astes, wo von ihm ein Zweig abgeht»