chen umschreibt, zwischen den Bläschen ftcft ansetzt, und immer in den Räumen sich bildet, wo die Lymphgefäße sich sammeln. Daher beschreiben sie maschenförmige Streifen um die lodulos herum. Daß diese Materie wirklich im lym­phatischen Systeme stockt, beweis'! ihr Daseyn in den Bron­chialdrüsen, die zuweilen von ihrer Anhäufung ganz desor- ganisirt werden, und daß dieselbe wirklich Kohlenstoff ist, ha­ben die Analysen der Chemiker erwiesen, v. Autenrieth Empir. Physiolog. I. §. 444*» Fourcroy Sy»tem. de» Connaiss. cliiir». IX. p. Zgo.

Die schwarzen Flecken auf der Lunge sind also ein natür­licher Zustand, sie sind nothwendige Folge des mit zunehmen­dem Alter immer unwirksamer werdenden Lymphsystems in den Lufttöhren-Eydungen; sie sind also nicht, wie man ehe­mals allgemein glaubte, (Bartholin. Diatr. depulmon.p. 9 ) und wohl noch zuweilen in Sektionsberichten lies't, ein kran­ker Zustand der Lunge, oder gar Brandflecken.

Da das Blut, welches die Lungenarterie der Lunge zu- führt, zur Ernährung und zu den Absonderungen unfähig ist, so mußte durch einen andern Weg aus der Aorta Blut in die Lunge geleitet werden. Dies geschieht nun vermittelst der Arteria bronchialis; allein vergleicht man den sehr kleinen Durchmeffer dieser Arterie mit der unermeßlichen Fläche, auf der sie sich ausbreiten soll, so wird man bald einsehen, daß sie unmöglich alles versehen kann; sie mußte daher auf ihrem ganzen Verlaufe von einem andern Gefäße Hülfe erhalten. Dies geschieht nun durch die Anastomosen der Lungenarterie.