Atter bald verschwindet, so daß es bei Erwachsenen nicht mehr möglich ist, die lymphatischen Gefäße durch die Bronchien aufznblasen oder anzufüllen. Auch ist ihre Weite, wenn man sie bei den Erwachsenen anfüklt, im Verhaltniß zu der Lunge, sehr vermindert. Ihr Wirkungskreis scheint also zum Theil> was nehmlich die Einsaugung des in den Lnftbtäschen cmSdampfendm Stoffes betrifft, beschränkt zu werden, mH die Mündungen dieser Gefäße in die Endungen der Luftröhre ziehen stch alsdann nach und nach zusammen.
Da sie nun aber doch noch cinsaugen, aberden eingesogenen Stoff nicht mehr weiter befördern können, so stockt dieser in ihren ersten Aestchen, und obstruirt sie, und was auch noch davon zu den Drüsen gebracht worden, wird von ihren AuSführungsgefäßen nicht mehr ausgenommen.' Diese- Dbstrniren der lymphatischen Mündungen um die Luftbläschen herum, gehr so immer fort, je ält.r der Mensch wird, so daß bei ganz alten ein großer Theil der Lymphgefäßchen unwirksam zu ftyn 'scheint. Da nun der Stoff, den da- Blut midie Luftröhrcken aus baucht, Kohlensicff zu seyn scheiut,und dieser sich immer durch seine schwarze Färbt zu erkennen giebt, so laßt sich nach dieser Ansicht erklären, wie die schwarzen Streifen entstehen, welche man bei Erwachsenen immer, und im Verhältnisse mit dem Alter in größerer Anzahl auf und imJm-ern der Lunge sinder, während sie bei'm FötuS und dem ganz jungen Kinde nie anzutreffen sind. Wenn man sie genau untersucht, so findet man immer, daß diese chrvarze Materie die klemm Lungenlappr