sie uns darstellen können, und wo wir sie nicht mehr erblicken können, laßt uns die Fortsetzung der nehmlichen Struktur der Theile schließen, daß sie eben so mit diesen bis an'ö Ende perlaufen.
ES endigen sich also die Nerven vom achten Paare: j) in den Bronchien, 2) in den Gefäßen, 3) auf der Oberfläche der Lunge im Gefäßnetze.
Der Intercosiülis giebt leinen Faden in die Lunge iso- lirt, er verbindet sich also auch im Innern derselben nicht mehr mit dem achten Paare.
Nachdem ich nun einzeln die verschiedenen Theike, welche die Lunge consiituiren, untersucht habe, so sey es mir vergönnt, noch einen Blick auf ihre Verrichtungen zu werfen. Denn die Begriffe, die ich von dem Baue dieser Theile gegeben habe, können erst dann als richtig befunden werden, wenn sie mit den Verrichtungen nicht nur in keinem Widerspruche siehen, sondern dieselben auf eine befriedigende Art zu erklären beitragen.
Das Athmen ist in allen belebten Wesen Hauptquelle ihrer Fortdauer. Unendlich verschieden sind die Organe, welche diese Verrichtung erfüllen, allein sie sind doch nur alle Modistcationen einer Urform, welche die Natur erwählt hat, um diesem Zwecke zu entsprechen. Durch die ganze Stufenreihe organisirter Geschöpfe sinden wir daher ein Gebilde, ^welches fähig ist, Flüssigkeiten, die sich in Gefäßen bewegen, nu't einem umgebenden Fluidum in Berührung zu bringen, [um