34 |j

Lymphatlca, und nicht durch die Zerreißung der Luftröhr­chen aufgetriebenes Zellgewebe sind, kann man sich gleich überzeugen, wenn man Quecksiiber bineinbringt, und dann die Stämme verfolgt; auch ohne dieses Hülfsmitte! darf man nur die Lungen-Venen aufsuchen, so wird man gemei­niglich neben denselben etliche Stamme mir Luft angefüllt ' finden, die man bis in die Bronchialdrüsen verfolgen kann. j Wollte man zr/m Bewerft, daß die Venen cinsaugende ; Mündungen auf der Oberfläche und in den Lnftröhrchen ha­ben, anführen, daß die Flüssigkeiten, die man in die Lnngen- Vene injicirt, ausschwitzen, so widerlegt die Beschreibung, die ich von den Adernetzen sowohl auf den Lungenbläschen | als auf der Oberfläche gegeben habe, diesen Grund von [ selbst. Denn hängen die Lungen-Venen, wie ich es gezeigt jjj habe, -in ununterbrochener Fortsetzung durch das Adernetz mit j den Arterien zusammen, und öffnen sich die aushauchenden jj Mündungen in diesem Adernetze, so muß auch, wenn durch die Lungen-Vene eine Flüssigkeit bis in dasselbe getrieben worden, diese Flüssigkeit, wenn sie an die Exhanlantia kommt, durch dieselbe ausschwitzen. Daß nun aber im lebenden Zu­stande aus diesen Mündungen wirklich eine Erhalation und keine Einsaugung statt hat, beweisen klar die Products dieser Erhalation, die man im krankhaften Zustande der Lungs nicht nur auf der Oberfläche, sondern auf der ganzen Flache der Bronchien anrriffr. Wenn nun im lebenden Zustande aus dem Adernetze ein immerwährender Strom von Flüssig­keiten ausdampft, so kann nicht auch zu gleicher Zeit ein em-