^ — Zr —
Die vierte Reihe von Fragen beschafftigt sich mit den Lungen-Venen. .
Wie entstehen Pulmonal-Venen?
In der Beantwortung dieser Frage kann ich sehr kurz seyn, indem ich mich nur auf das Vorhergesagle zu berufen habe.
Auf den Lungenbläschen sammlen sich die Gefäßchen, welche das Netz bilden, wieder zusammen, bilden ein Srämm- chen, welches nun als Vene mit den benachbarten sich verbindet, und an der Luftröhre gerade so verläuft, wie die Arterie.
Wenn man die Lungenarterie mit weißer und die Vene mit rother Materie einspritzt *), so glückt es oft, daß man auf einigen Lungenbläschen das Netz mit beiden Farben, Tab.X. die sich berühren, angefüllt sieht; aber da doch immer in ' den Endungen der Gefäße noch Flüssigkeiten, oder auch entwickelte, oder aus den Bronchien eingedrungeue Luft verweilen, so hindert diese meist die unmittelbare Berührung; daher der Uebergang der Arterie in die Vene, und umgekehrt, am besten durch die Injektion eines dieser Gefäße allein erwiesen wird.
Außer diesem Ursprünge aus der Lungenarterie, entsteht
die
*) Ich muß hier im Vorbeigehen ««merken, baß nach meinen vielsätti« gen Versuchen keine Farbe die feinsten Gesäße besser zeigt, al§ Metz weiß, oder noch besser das aus Zjnkoryd bereitete Wem. Die Thetl» chen des Zinnobers sind, wie Mascagr» auch beobachtet hat. grö« ber als die Blutkiigelchen, und stocken m den letzten Gefäßstämmchen» Ich »ahm daher entweder feinen Lack oder Indigo. r - 4 '