V. ren - Aestcben geöffnet unter das Microscop bringt, so findet

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man vollkommen den nehmlicheu Vau, wie in den großen Arsten; und eine Menge Erscheinungen beweis't, daß diese elastische Fasern sich bis in die Enden der Luströhre fort- setzen. Wenn man eine Lunge frisch aus dem Körper heraus­nimmt, so ist sie noch ganz voll Luft, so wie man sie aber einige Zeit liegen laßt, so fangt sie an sich zu entleeren, und ein Luftröhrchen nach dem andern fallt zusammen; so auch wenn man eine Flüssigkeit in die Luftröhre spritzt, so rinnt sie immerfort aus und die Lunge entleert sich; wenn man die Lungengefäße injicirt, so geschieht es meistens, daß die Flüssigkeit in die Luftröhrchen ausschwitzt, und diese wird als- 'daun, mit etwas Luft vermischt, mit Schnelligkeit aus der Luftröhre herauSgetriebcu. Nun hört nach dem Tode die Irritabilität der Muskelfibern auf, also bleiben obige Fasern, deren Elastwität eme tobte Kraft ist, noch allein wirksam.

Die Natur dieser Fasern ist mir etwas räthselhaft; sie sind nicht bloß aponeurotlsch, sie haben, bei dem Menschen insonderheit, gar nicht dieses Ansehen, und waS sie haupt­sächlich unterscheidet, ist, daß sie so ausnehmend viele arte- Tab.yil; ließt Gefaßchen enthalten, daß in gut injicirtcn Lungen, besonders wo die Bronchien etwas entzündet sind, man mit dem bloßen Auge statt weißer, ganz rothe Streifen bemerkt, (wenn man Zinnober zur Jujection genommen hat), die aber pnter dem Microsscop aus lauter feinen Arterien bestehen. Sie sind daher, wie es mir scheint, eine eigene Art von Fasern, die vielleicht mit der tunica muscularis oder fibrosa der