den Raum, den die Reifen zwischen sich lassen, auszufüllen, und bilden so eine Muskelwand, die auf dem Fasergewebe, welches die Knorpelreifen hinten ergänzt, ausgebreitet ist.— E» wie nun die Knorpel aufhören reifförmig zu ftyn, le- Dsb.i.d. gen sich die Muskelfasern im ganzen Umkreise herum, indem sie über den Knvrpelplattchen hinlaufen und sich auf diesen festsetzen. Allein sie verschwinden nicht mit den Knorpeln; denn ob sie gleich äußerst fein werden, ss kann man sie doch < mit der Loupe so weit verfolgen, als es möglich ist ein Lust- l'sd.i.ä. röhrchen mit dem Messer zu öffnen, besonders wenn man eine o * Lunge von einem altern robusten Manne zur Untersuchung nimmt, und daß sie sich auch bis an die Endungen der Luftröhre finden, scheint mir aus der ununterbrochenen Fortsetzung * dieser Röhre, und aus dem Bedürfnisse der Contractilirät, welches diesen Endungen mit den größer»Aestchen gemein ist, zu folgen. UeberdieS zeigen auch Varnier's Versuche ganz deutlich, daß die feine» Luftröhren -Arstchen Irritabilität be^ sitzen, indem sie sich nicht nur durch Jnjection reizender Flüssigkeiten oder Dämpfe, sondern selbst durch mechanische Reizung der äußern Obersiäche constringiren ( s. IVIeru. de la Soc. Roy. de Medec. ann. 1779. p.394 et sq.), und diese Consiriktion kann wohl nur durch Muskelfasern bewirkt werden. —
3) Der dritte Apparat, der der Luftröhre zugegeben ist, ist der, durch welchen sie sich verkürzen kann, wenn sie eus- gedehnt worden ist. —
Schon selbst das ligamentöfe Fasergewebe, worin die
Knorpel