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Tab. II. Fia, i.

Tab. III.

Fig- r.

vorragt. so wird man unter einer einfachen Loupe sehr deut­lich bemerken, wie sich die Quecksilbersäule immer regelmäßig in cylindrische Aestchen theilt, die verhälmißmäßig feiner, zahlreicher, dichter und kürzer werden, bis sie endlich am Rande sichen bleibt und als ein Halbkügelchen unter der Pleura hervorragt.

Bringt man ein solches mit Quecksilber angefülltes Stück­chen zwischen zwei Glasplättchen unter das Microscop, in­dem man sanft diese Glassireifen so drückt, daß das Queck­silber, welches immer von der noch zurückgebliebenen Luft wieder aus den äußersten Endungen zurückgetrieben wird, bis ganz an's Ende kommt, so wird man bemerken, daß die regel­mäßige Verästelung bis an's Ende statt hat, daß die Abnah­me des Durchmessers der Aestchen immer verhältnißmäßig ist, daß die Zertheilung gegen das Ende zu so außerordentlich häu­fig wird, daß aus jedem Punkte eines Aestchens rings um wieder neue entstehen, die, wenn sie sich nicht mit Quecksilber anfüllen, wie Knötchen aussehen, und daß die letzten End- Aestchen so kurz werden, daß sie nur wie Halbkügelchen, die dicht an einander sitzen, so wie die Blume des Blumenkohls, erscheinen.

Da man nun gegen diesen Versuch einwenden kann, daß die Schwere des Qecksi'lbers diese feinen Theilchen ausdeh­nen, und seine Geneigtheit, die Kugelform anzunehmen, zu optischen Täuschungen Anlaß geben kann, so bleibt noch ein Versuch übrig, der diesen Einwendungen ausweicht, und auf hie unläugbarste Art die Endigung der Luftröhre dem bewaff-