Dünner Darm,

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Die Galle entbindet das ölige aus den Speisen, indem sie sich statt desselben in sie hineinzieht.

Der pancreatische Saft befördert die Auflösung, Mischung und Anähnlichung der Speisen, und stumpft die allenfalls noch vorhandene Scharfe.

Die Innere Haut des Dünnen Darmes über­zieht der Därmesaft, erhält sie schlüpfrig, und hin­dert dadurch die Anklebung der Speisen, schützt sie bei ihrer Empfindlichkeit gegen die Reizung der Spitzen, Harten, oder Rauhigkeiten, die manche nicht genug gekaute Speise allenfalls noch haben könnte, erweicht die Speisen, bewahrt sie vor der Fäulniß, zersetzt! e und löst sie auf, hilft die ungleichartigen, erdigen, öligen, wäßrigen Theilchen, binden, mischen, ballen, oder gleichsam einteigen, stumpft die Salze, und Sau­ren ; befördert folglich die Verdauung, Aneignung oder Anähnlichung der Speise in eine thierische Natur.

Indem aber dieser Speisenbrei, der im Anfänge und gegen die Mitte des Dünnen Darms zu, gewöhn­lich grau aussieht, säuerlich riecht, und in welchen die noch übrigen Form der Speisen allmählig mehr verloren geht, die Gallert der thierischen Nahrungsmittel inniger aufgelöst und flüssiger wird, und auf dem langen Wege Durch diesen dünnen Dram, sich mehrere Stunden lang. Den Flöckchen der Innern Haut darbietet, werden ihm immer mehr und mehr Nahrungstheilchen, durch die tiefen Saugadern als Chylus entzogen, folglich der Rest von ihm, gegen das Ende des Dünnen Darms hin , allmahlig dicklicher, schleimiger, schärfer,

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