Z26 Dünner Darm.
scharfer» Safte des Greises sie nicht übermäßig ver: mehren.
§. 216.
Wirkung des Dünnen Darms auf den Speiftnbrej.
’- T Der Speisenbrei, dem sich der Speichel des Mundes, der Schleim des Schlundes, und der Magensaft beimischt, der — miöfarben, etwas schaumig, aber noch ungleichartig aussieht., gerath nun aus dem Mae gen in den Zwölffingerdarm, hier mischt sich ihm ferner der pancreatische Saft, die ihn etwas gelblich färbende Galle, und im Fortgange durch den eigentlichen dünnen Darm, der Darmesaft in ziemlicher Menge bei.
Durch die Beimischung dieser Safte, durch die Warme des Unterleibes , die gegen 96 Grad nachFah- renheitS Maaße auömacht, durch die Entwickelung der Luftart, die aus wenig fixem und viel phlogistischem Gas besieht, und theiltz durch die Auflösung theilS durch jene Warme befreit oder loß wird, durch die wurmförmige Bewegung des Dünnen Darms, durch diealternirende Pressung des Zwerchmuskels und der Bauchmuskeln auf den Dünnen Darm, wird dieser Speisenbrei immer mehr und mehr verarbeitet, oder flüssiger, dünner, inniger gemischt, gleichartiger, weißlicher, durchsichtiger, einfarbiger,- der thierischen Natur immer ähnlicher, und zur Einsaugung geschickter.
Je mehr sich aber der Speisenbrei dem Ende des Dünnen Darmes nähert, desio fader, süßlicher schmeckt er, desio faulichker riecht er, und desio consistenter sieht er aus;