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Dünner Darm.

Durchaus ist er im dünnen Darme weniger schleü mig, als im dicken Darme.

Aus Leichen hingegen, selbst aus den gesundesten, kann man ihn nie so abgesondert und rein als beigedach- ten Gelegenheiten, aus lebendigen erhalten, weil er sich schon im Zwölffingerdärme mit der Galle, und mit dem pancreatrschen Safte vermischt.

Die Absonderung dieses Därmesaft's erfolgt theils mittelst der Endigungen der sogenannten aushauchenden Arterien, theils mittelst eigener Schleimdrüschen.

Einige Phisiologen, unterscheiden daher den Darr mesast vom Darmschleim, und behaupten, der Darme- fast werde durch die Endigungen der Arterien, der Darmschleim durch die Drüschen abgesondert. Allem da sich beide Safte schon während der Absonderung ver­mischen, so lassen sie sich auch nicht füglich besonders gewinnen, und besonders untersuchen.

Die Menge des Därmesaftes ist nicht leicht zu be­stimmen, doch ist sie wegen der Größe der Oberfläche der innern Haut sehr ansehnlich. Die Menge des schleimigenAntheilö, vermehrt sich, wiedieMenge der ihn absondernden Organe, mit dem Fortgange des Darmes zunimmt,' daher ist er gegen das Ende des dünnen Darms schleimiger als am Anfänge, und im dicken Darme, vorzüglich im Mastdarme am schleimigsten.

Der Nutzen dieses Darmesasts wird im 216 §. geschildert.

Betrach-