Magen. 26z
Trugschluß,* theilS den Umstanden beizumessen, unter denen man gemeiniglich das Obst genießt, z. B. nach bereits schon angefülltem Magen, theils durch Trocknung oder Kochung oder Einmachung zu vermeiden.
So werden selbst die unschuldigsten, heilsamsten Dinge, Wasserstoff und Wärmestoff, am Unrechten Orr, in Unrechter Verbindung, und in Unrechtem Grade angewendet, die schröcklichsten Zerstörer!
§. 160.
Speisen aus dem Thierreiche.
Die einfachste, gesundeste thierische Nahrung für den neugebohrnen Menschen scheint Milch aus der Brust einer von Leidenschaften nicht geplagten, ruhigen, gesunden Mutter oder Amme, oder nächst dieser die frisch gemolkene^ noch warme Milch von Kühen, Eseln, oder Ziegen.
Eine gesunde, einfache, völlig reine, sehr nahrhafte Speise sind auch rohe oder weich gesottene Eyer, von Hüncrn, Enten, Gänsen.
Rohes Fleisch wird selten genossen, ohngeachtet es besser nährt und stärkt, als gebratenes oder gesottenes, hingegen genießt man es roh, wenn es vorher eingesalzen, gedörrt, oder geräuchert worden.
Man wählt das Fleisch aus allen Klassen der Thiere, von Saugthieren, z. B. Ochsen, Schaafe, Schweine, Ziegen^ Hirsche, Elend, Rehe, Gemsen, Gazellen, Antilopen, Haasen, Kaninchen, Elephan- ten, Bären, Ottern, selten Pferde, noch seltene? Hunde und Kahen, Löwen oder Tiger.
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