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Hi

Magen.

und so dringend, daß das ganze Verlangen, das ganze Bestreben eines Säuglings, der Zweck seiner Existenz, nur auf Befriedigung des Magens eingeschränkt zu seyn scheint. Gerade als wenn Kmder in den ersten Lebens­jahren nichts als Magen waren.

Der Magen wirkt oder regt sich zuletzt bei aufhö­rendem Leben, daher sogar Sterbende noch Hunger em­pfinden. Bei Thieren scheint der Magen das Organ, was mit am letzten zu wirken aufhört.

Der Magen wirkt auf alle frisch in den Körper ge­kommene Nahrung zuerst, folglich hangt auch von ihm die erste Wirkung der Kraft oder des Protestes ab, welche die Nahrungsmittel dem Körper anahnlicht. Somit hängt also auch vom Magen und seiner Beschaffenheit die Beschaffenheit des Nahrungssafteö, des Blutes, aller Absonderungen, kurz die Verrichtungen fast aller Organe ab.

Folglich können Versuche, die man über die Kräfte der Arzeneyen oder Gifte bei Thieren anstellt, schlechter­dings nicht auf den Menschen geradezu angewendet wer­den; folglich ist es auch sehr übereilt, zu behaupten, daß alles, was ein Thier tödter, auch einen Menschen rödret.

§. 149.

Eigenes Empfindungsvermögen des Magens.

Die allgemeine Empfindlichkeit oder Sensibilität des Magens, für Wärme, Kälte und so ferner, ist überhaupt größer oder feiner, als die der Darme, oder selbst als der von seinem Oberhäutchen entblößten Haut;

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