2Z6 Magen.

Selten besteht der Pförtner nur aus einem halb­mondförmigen, parabolifchen, oder elliptischen Stücke.

Gemeiniglich bildet er einen ovalen Ring.

Wahrscheinlich ändert sich in etwas feine Form im Leben, nach Verschiedenheit der Veränderung die der Magen wahrend feiner Wirkung erleidet.

Uebrigenö erkennt man diese Verschiedenheit am deutlichsten, und auffallendsten an einem aufgeblasenen und ausgetrokneten Magen, wo der feste und pergament- rharte Pförtner, wie eine sogenannte Blendung in einem Sehrohr erscheint. Doch darf man von dieser Beschaf­fenheit, im trockenen Zustande, keinen Schluß aufseine Beschaffenheit im Leben machen.

Nntersucht man die Pförtnerstelle deö Magens von außen her genauer, so sieht man die äußere vom Bauch­fell kommende Haut des Magens keinen Antheil an der Bildung des Pförtners haben, sondern rings­um das Magenende einen eigenen, für sich bestehenden, aus einem besonderen fast drüsenartigen Stoff gebilde­ten, gewöhnlich zwar vollständigen, aber unregelmäßi­gen, selten symmetrischen Reiffen ober Ring liegen.

Dieser Ring laßt sich von außen her ziemlich leicht gänzlich loßschalen.

Von der Breite, Dicke, Gestalt, und übrigen Be­schaffenheit , dieses herumliegenden Ringes, scheint eigentlich die Form, und somit auch die Wirkung, des Pförtners abzuhangen.

Nach innen zu, bekleiden die drey übrigen Häute des Magens, nämlich die Muskelhaut, Zellhaut, und