Innere Haut, diesen Ring, und bilden daher mit ihm den Wulst, den man Pförtner nennt.

Vielleicht dienen die an den breiten Flachen (der Magenflache und Zwölsfingerdarmfläche) dieses Ringes liegende Muskelfasern, als ein Schließmuskel.

Der Pförtner halt als ein ansehnlicher, aber weicher, nachgebender, Wulst, sowohl den Ausgang der Speisen aus dem Magen, als ihren Rückgang in den Magen, ein wenig auf, doch fo daß er immer offen bleibt, folglich das Getränk wenigstens frey durchzu­lassen scheint, falls er auch nicht immer gleich weit offen bleibe.

§ 142.

Schleimdrüschen des Magens.

Noch entdeckt man auf der inwendigen Flache des Magens, besonders hauflg gegen den Pförtner hin, zwischen den Faltchen, kleine Mündungen von Schleim- dräschen, welchem der Zellhaut liegen, rundlich, lin­senförmig, und von einfachem Baue sind.

Doch nicht immer sind sie gleich deutlich.

Durch die Mündungen dieser Dräschen läßt sich bisweilen etwas schleimiges ausdrücken.

§. 14z.

Arterien des Magens.

Die Arterien des Magens kommen sammtlich aus den drey Aesten der Eingewewarterie (Coeliaca).

Aus ihrem Magenaste entspringt die Obere, Linke, oder Große Kranzarterie, oder die Kranzarterie des klei-