Vergrößerungsglases, so scheinen sie aus nichts als ei­nem dichten Netz von Gefäßchen zu bestehen.

Die Mündungen der Saugadern, die nothwen- big auf der innern Oberfläche vorhanden ftyn müssen, hat man bis jetzt noch nicht hinreichend deutlich zeigen können.

§* 141*

Pförtner des Magens.

Das Ende des Magens wird auswendig, durch eine ringsum lauffende Vertiefung begrenzt, welche den nach inwendig zu sich erhebenden, beständi­gen, meist ringförmigen, oder runden, weichen, und glatten Wulst bezeichnet, den man den Pförtner (Pylonis, Ianitor, Sphincter) nennt.

Die Gestalt, Größe, Dicke, und Mündung die­ses Pförtners laßt sich überhaupt auf folgende drey Hauptverschiedenheiten zurückbcingen.

Bisweilen ist er zwar ein förmlicher, aber schma­ler aus csncentrischen Kreisen gebildeter, großer Ring, mit einer sehr weiten runden Oeffnung.

Bisweilen ist ein Stück dieses Ringes merklich brei­ter, als das andere Stück, und feine, mäßig weite, Oeff- yung oval.

Bisweilen ist dieser Ring klein, länglich, oval, folglich auch seine Oeffnung länglich oval, und sehr enge.

Zwischen diese drei Hauptverschiedenheiten fallen die übrigen, wo man nämlich die eine Halste des Ringes merklich breitet, oder langer oder parabolischer- elliptischer, oder eoneentrischer als die andere amriffk.