unzertrennbar zusammen, ohngeachtet sie durch eine scharfe Linie von ihr abgesondert wird.

Die Richtung dieser Falten und Runzeln ist ohm gefahr folgende;

Die Falten, die als Fortsetzung der Falten des Schlundes erscheinen, breiten sich eine Strecke lang sternförmig im Magen aus.

Andere theils höhere, theils niedrigere Falten, fol­gen sehr geschlängelt, oder darmförmig gewunden, und durch Seirenäste häufig vereinigt, der Länge des Magens, vom blinden Sacke an bis zum Pförtner.

Zwischen diesen Falten bemerkt man kleinere Falt- chen, oder Runzeln, die eben so wie jene an einigen Stellen höher, an andern niedriger sind.

Ueberhaupt erscheinen diese Fältchen und Runzeln, desto stärker oder höher, je zusammengezogener, kleiner, und enger der Magen ist. Jemehr der Magen hin­gegen ausgedehnt wird, desto mehr verziehen sich diese Falten, bis sie endlich bey der äußersten Ausdehnung ganz verschwinden.

Genauer betrachtet, zeigt die Innere Haut des Magens, sehr seine Fältchen, die sich nicht durchs Auf­blasen verziehen, sondern ihr eben jenes sammetartige Ansehen geben, was sie so auffallend von der angrenzen­den Innern Haut, sowohl des Schlundes, als des Zwölffingerdarms unterscheidet.

Diese Fältchen sind weicher , als die im Schlunde, Und feiner, als die im Zwölffingerdärme.

Betrachtet man diese Fältchen, nach vollkommen gerachenen Aussprühungen der Blutgefäße, mittelst des